Anläßlich des traditionellen Neujahrsfestes in Burma und Thailand (auch Wasserfest oder Songkran วันสงกรานต์ , Thingyan သင်္ကြန်, 撥水節 genannt) rezitieren wir im Bodhi Vihara vom 14. bis zum 17. April täglich sechs Stunden lang aus dem Mahapatthana des Abhidhamma Pitaka (พระ อภิธรรมปิฎก มหาปัฏฐาน) und werden es über die insgesamt 24 Stunden Rezitationszeit einmal komplett vortragen können.
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Rezitationszeiten
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04:00 – 05:00
05:00 – 06:00
08:00 – 09:00
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18:30 – 19:30
19:30 – 20:30
20:30 – 21:30
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Wer an diesen Tagen der Rezitation lauschen und auch die Buddhastatuen des Klosters mit Duftwasser baden möchte, ist dazu herzlich eingeladen.
Mögen das ehrfurchtsvolle Baden der Statue des Erleuchtenen in jedem den Vorsatz erwecken, bei der eigenen inneren Reinigung von den Herzenstrübungen und bei der Läuterung von den geistigen Unreinheiten schnell und entschlossen Fortschritt zu machen!
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Baden der Buddhastatue mit Duftwasser von Jasminblüten
Neujahr in Thailand, Laos, Burma & Kambodscha
Das Wasserfest (in Thai: วันสงกรานต์, Wan Songkran) ist das traditionelle Neujahrsfest nach dem Mondkalender in Thailand, Laos, Burma und Kambodscha. Das Wort „Songkran“ stammt aus dem Sanskrit und bezeichnet den Übergang der Sonne von einem Tierkreiszeichen in das nächste und fand ursprünglich zur Frühlingstagundnachtgleiche statt.
Am Abend des 12. April werden Häuser und Wohnungen geputzt. Morgens am 13. April begeben sich die Familien in die Tempel (Wats) und opfern dort Reis, Früchte und andere Speisen. Anschließend werden am Nachmittag die dortigen Buddha-Figuren und der Vorsteher des Tempels „gebadet“, indem sie mit Wasser begossen werden. In vielen Städten, wie z. B. in Chiang Mai werden dann die Buddha-Statuen in einem Umzug durch die Stadt gefahren, um anderen Gläubigen die Gelegenheit zu geben, die Statuen ebenfalls mit Wasser zu begießen.
Andere traditionelle Elemente dieses Feiertages:
- Junge Leute besuchen Familienmitglieder der älteren Generation, um ihnen Respekt zu erweisen, indem kleine Mengen von Wasser über ihre Hände gegossen werden. Das Wasser wurde vorher mit Jasmin-Blüten versetzt, um es wohlriechend zu machen.
- Die Gläubigen tragen kleine Mengen von Sand in die Tempel, um ihn dort im Vorhof zu chedi-artigen Pyramiden aufzuhäufen. Die Sand-Chedis werden oft mit bunten Fähnchen dekoriert. Der Sand soll den Staub wieder an den Ursprungsort zurückbringen, den die Gläubigen im Laufe des Jahres an ihren Schuhen haftend von dort weggetragen haben.
- Generell gesehen ist Songkran die Zeit der Säuberung und Erneuerung. Viele Thais unterziehen aus diesem Anlass ihre Wohnungen einer General-Reinigung.
Die rituellen Waschungen haben sich im Laufe der Geschichte dahingehend entwickelt, dass zu Songkran sich alle Personen gegenseitig mit Wasser übergießen. Dieser Brauch, der bereits vor dem eigentlichen Fest beginnt und auch über es hinausgeht, wird vor allem in größeren Städten exzessiv betrieben. Es entstehen auf den Straßen spontan regelrechte Umzüge von offenen Wagen, auf denen die Feiernden gefüllte Wassertonnen (häufig auch mit Eisblöcken) transportieren, um Wasserpistolen, Eimer und Flaschen immer wieder nachzufüllen.
In größeren Städten und in den Touristikzentren liefert man sich wahre Wasserschlachten, hierbei wird keinerlei Rücksicht auf etwaige Touristen genommen, ganz im Gegenteil. Es ist mehr oder weniger unmöglich, auch nur 500 Meter auf einer Straße zu gehen, ohne nass zu werden. (aus Wikipedia)

Verehrung der älteren Generation durch die Waschung der Hände mit Duftwasser
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