Klosterdruckerei

16. August 2010

Bodhi Vihāra Klosterdruckerei

Herstellung und Verteilung von Büchern und Hilfsmaterialien auf Dhamma-Dāna-Spendenbasis

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Gegenwärtig können folgende Werke kostenfrei angefordert werden:

1. Kommentar zur Gruppierten Sammlung (auf Pali):   Sāratthappakāsinī, Samyuttanikāya-atthakathā, Bodhi Vihāra Klosterdruckerei, 462 Seiten

2. Mae Chee Kaew – Her Journey to Spiritual  Awakening & Enlightenment, von Bhikkhu Sīlaratano, Forest Dhamma Books, 242 Seiten (Weiterverteilung)


Spenden für den Druck von Dhamma-Material

Der Druck folgender Werke kann  gegenwärtig unterstützt werden:

1.  Rezitationshefte

2.  Kanonische Texte aus dem Tipitaka

Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf, falls Sie als Dhamma-Dana Sponsor helfen möchten. Den Spendenbetrag überweisen Sie bitte mit entsprechendem Hinweis (z.B. “Dhamma-Dana Projekt”) auf das Konto des Trägervereins. Die gedruckten Werke können mit einer Verdienstewidmung versehen werden.


Zum Thema Dhamma-Dāna


Notwendigkeit des Studiums

Buddhist zu sein heißt, Schüler oder Nachfolger des Buddha zu sein. Deshalb sollte er oder sie wissen, was der Lehrer selbst erklärt hat. Sich mit Wissen aus zweiter Hand auf Dauer zufrieden zu geben, ist nicht ausreichend. Vor allem Laienanhänger wissen oft nicht, was der Buddha besonders für sie gelehrt hat und wie sie die Nützlichkeit ihrer Übung überprüfen können.

Man muss den Dhamma gründlich studiert haben, um ihn sinnvoll praktisch umsetzen zu können. Nur so kann sein Reichtum und Wert in seiner ganzen Tiefe wahrgenommen werden. Das Dhamma-Dana-Projekt will hierzu einen Beitrag leisten.

Notwendigkeit von Dāna

Das Dhamma des Buddha ist ein Geschenk für uns und die Gesellschaft, in der wir uns bewegen. In einer Welt beherrscht von Geld und militärischer Macht ringen wir darum, einen Lebenssinn zu finden. Dieses Geschenk des Dhamma ist so viel mehr als Worte, Belehrungen und Meditationsanleitungen. Dhamma kann nur ein Geschenk sein, denn es kann nur gegeben, nie genommen, werden. Es ist seine Natur, geteilt und recycelt zu werden, und in einem Zyklus der Großherzigkeit zu zirkulieren, statt in einem Kreislauf des Begehrens.

Das Dhamma des Gebens ist das Gegenmittel zu diesem Kreislauf in seinen Manifestationen als Marktwert, Dividende, Gewinnoptimierung und allen anderen Ausdrucksformen der Gier in einer auf Konsum ausgerichteten Gesellschaft.

“Würden die Wesen den Lohn für das Verteilen von Gaben kennen so wie ich, so würden sie nichts genießen, ohne etwas gegeben zu haben, und es würde der Makel des Geizes nicht ihr Herz umsponnen halten. Selbst den letzten Bissen, den letzten Brocken, würden sie nicht genießen, ohne davon auszuteilen, falls sie einen Empfänger dafür hätten. Da nun aber die Wesen den Lohn für das Austeilen von Gaben nicht so kennen wie ich, deshalb genießen sie auch, ohne etwas gegeben zu haben, und der Makel des Geizes hält ihr Herz umsponnen.”

– Itiv 26

Quelle: Dhamma-Dana Projekt der Buddhistischen Gesellschaft München (hier)


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